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 7% Mehrwertsteuer auf Friseurdienstleistungen - Jetzt müssen wir zusammenhalten! Jede Stimme zählt!
Der Weg für die Reduzierung der Umsatzsteuer (Mehrwertsteuer) für einige Berufsgruppen, zu welchen auch die Friseure zählen, ist prinzipiell frei. Einzig die Deutsche Politik sperrt sich dagegen. In anderen EU-Staaten war bereits die versuchsweise Einführung des geringeren Mehrwertsteuersatzes auf Friseurdienstleistungen ein Erfolg im Kampf gegen die Arbeitslosigkeit. Die Länder konnten die Steuer versuchsweise auf die Höhe des in den jeweiligen Ländern geltenden ermäßigten Steuersatzes senken. Ein geringerer Mehrwertsteuersatz bedeutet, dass die Preise für Friseurdienstleistungen niedriger sein können, was zu mehr Kundschaft, zu mehr Umsatz, zu mehr Gewinn und zu mehr Arbeitsplätzen in der Branche führt. Dennoch weigerte sich die Bundesregierung seit Oktober 1999 hartnäckig, für Deutschland einen Antrag zu stellen, um an diesem Modellversuch teilzunehmen. Seit dem 10. März 2009 ist ein gesenkter Mehrwertsteuersatz nun europaweit keine Optionsregelung mehr. Das Argument, an Versuchen nicht teilnehmen zu wollen, ist damit entkräftet. Es steht der Bundesregierung nun frei, den seit Einführung der Mehrwertsteuer existierenden geringeren Steuersatz auch für Friseurdienstleistungen anzuwenden. Aber wo niemand etwas fordert, da wird auch nichts gegeben. Lieber werden marode Riesenfirmen mit unser aller Steuergeldern saniert, als dass etwas für einen der bedeutendsten Wirtschaftszweige des Mittelstandes, nämlich die Friseure, getan wird. Dabei haben die Friseure schon immer die Voraussetzungen für den Umsatzsteuersatz von 7% erfüllt. Die Wirtschaftszweige und Dienstleistungen, die in den Genuss der ermäßigten Mehrwertsteuer kommen können, unterliegen gemäß der EU-Richtlinie folgenden Abgrenzungskriterien: - Sie müssen arbeitsintensiv sein.
- Sie müssen in weitgehendem Maße direkt an Endverbraucher erbracht werden.
- Sie müssen überwiegend lokalen Charakter aufweisen und dürfen nicht geeignet sein, Wettbewerbsverzerrungen hervorzurufen.
- Es muss ein enger Zusammenhag zwischen den durch die Ermäßigung des MwSt.-Satzes bedingten Preissenkungen und der absehbaren Zunahme der Nachfrage und der Beschäftigten stehen.
Das alles trifft auf die Friseurbranche zu 100 Prozent zu. Helfen Sie mit, einen geringeren Mehrwertsteuersatz für Friseure einzufordern. In gemeinsamer Initiative mit dem Friseurverband Hessen startet Friseur-Unternehmer.de nun eine Aktion, bei der jede einzelne Stimme zählt, egal in welchem Bundesland Sie Ihren Salon betreiben. Und so einfach geht es: - Öffnen Sie das vorgefertigte Fax-Formular indem Sie hier klicken: Jetzt öffnen!
- Drucken Sie das Formular aus!
- Füllen Sie das simple Formular einfach aus und unterschreiben Sie!
- Faxen Sie das Blatt an die darauf stehende Faxnummer des Friseurverbandes! Fertig.
Auch wenn Ihre Teilnahme an unserer Aktion in Ihrem eigenen Interesse ist, möchten wir uns doch herzlich bei Ihnen für die Unterstützung bedanken. Sagen Sie es bitte weiter, damit die Deutschen Friseure in diesem Kampf erfolgreich sein werden!
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